VII.
[89]  BUSCHMANN (SCHNITZLER), ANNA GERTRUD

1751/52

oo  um 1778 mit Heinrich Korten in Werden
* 1751
+ 6. 9.1824

+  18. 2.1808
Werden an Wassersucht hinterließ Gatten u. 2 großjährige u. 5 minderjährige Kinder 

Anmerkung:
In den Kirchenbüchern Werden wird des öfteren "Buschmanns Kothen" aufgeführt z. B. + 1764
 

EXCURS
zu Buschmann, Werden

PROTOKOLLBUCH DER BRÜCKSTRÄSSER NACHBARSCHAFT AUS DEN JAHREN 1757-1803 und 1857

1793 den 11. Februar ist der Bürgermeister H. Joh, Abraham Engels auf den bestimmten Fastnachts-Montag bei der Ehrbare Brücksträßer Nachbarschaft in des H. Gildemeisters Voshege Behausung mit einer Mehrheit von 15 Stimmen als Nachbar-Scheffen erwählet worden, und ist der H. Scheffen Rehmann abgegangen,

Folgende Nachbaren sind eingetragen worden:
u.a.
Buschmann

Beiträge Stift Werden, HV 507


Buschmann: Familienname nach der Wohnstätte

Wohnstättennamen kennzeichnen die Menschen durch Angabe der Stelle, an der sie wohnen. Wohnstättennamen müssen prinzipiell von den Herkunftsnamen getrennt werden, da sie den Sitz von Einheimischen, nicht die Herkunft von Fremden bezeichnen. In der Praxis ist diese Trennung ohne lokalhistorische. Forschung in den vielen Fällen nicht durchführbar, in denen aus Berg-, Gewässer-, Flurnamen usw. (= Örtlichkeitsnamen) auch Ortsnamen entstanden sind. Wohnstättennamen wurden zuerst beim Adel zu Familiennamen, als repräsentativer Hinweis auf den Stamm(be)sitz. So dann haben sie sich im 14.-16. Jh. vor allem auf dem Lande und hier wieder bes. in Gebieten mit Einzelhofsiedlung entwickelt, etwa in Westfalen oder in den Alpen.

Schnitzler: Familienname aus Berufsbezeichnung: Schreiner